Letzte Aktualisierung am: 01.04.2020





























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Artikel zu aktuellen Gesundheitsthemen von
Dr. Eberhard Römhild:




April 2020
Vorsicht Sonne !


Sorgfältiger Sonnenschutz ist wichtig geworden, weil durch die schwindende Ozonschicht die Intensität der Sonneneinstrahlung und der UV-Strahlen in den vergangenen Jahren immer größer wurde. Eine hohe UV-Belastung führt langfristig zu akuten und chronischen Lichtschäden der Haut und zu Hauttumoren.

Das Schönheitsideal der gebräunten Haut, das veränderte Freizeitverhalten und Sonnenurlaube rund ums Jahr sind die Hauptgründe für den Anstieg von Hautkrebserkrankungen in den letzten Jahrzehnten. Dabei sind Schäden durch UV-Strahlung ganz einfach zu vermeiden, wenn die wichtigsten Regeln beim Umgang mit der Sonne beachtet werden. Die Kernbotschaft dabei ist: Sonnenbrand vermeiden!

Viele Menschen bekommen einen Sonnenbrand, weil sie Sonnenschutz bei einigen Gelegenheiten unnötig finden, etwa auf Balkon oder Terrasse, im Garten-Café um die Ecke, beim Mittagsspaziergang, beim Treffen mit Freunden zum Grillen oder bei Spiel und Sport im Freien. Sensibilisieren Sie daher Ihr Gefühl dafür, wie lange Sie sich täglich ungeschützt der Sonne aussetzen!

Wer sich vor der Sonne zu schützen will, muss beachten, dass bestimmte Körperstellen besonderen Schutz brauchen. Diese sogenannten "Sonnen-Terrassen" bieten die größte Angriffsfläche. Dazu gehören die unbehaarte Kopfhaut, der Nasenrücken, die empfindlichen Augenpartien, Wangen, Lippen, Schultern, Rücken, Dekolleté, Fußrücken sowie die Ohren.

Halten Sie diese Bereiche möglichst bedeckt oder verwenden Sie eine Sonnencreme mit besonders hohem Lichtschutzfaktor.
Es ist einfach wichtig, daran zu denken, dass mit  jedem Sonnenbrand das Risiko steigt, einen Hautkrebs zu bekommen. Lassen Sie sich beraten, welche Sonnencreme für Ihren Hauttyp geeignet ist, und wie lange Sie damit ungefährdet in der Sonne bleiben können. Wir sagen Ihnen auch, wie Sie sich vor freien Radikalen durch die Einnahme von Antioxydantien schützen können, und wie Sie die Haut nach dem Sonnenbad pflegen.




März 2020
Keine Angst vor Kortison-Nasenspray !


Die Leidenszeit für Pollenallergiker ist bereits in vollem Gange. Niesen, Juckreiz in Nase und Augen sowie Fließschnupfen machen vielen Erwachsenen und Kindern zu schaffen. Dadurch wird die  Lebensqualität stark beeinträchtigt, denn die Allergie hat Auswirkungen auf den Schlaf und die Aktivitäten im Alltag.

Jeder vierte bis fünfte Erwachsene ist mittlerweile von Heuschnupfen betroffen, auch etwa jeder dritte bis sechste Teenager und jedes fünfte bis zehnte Kleinkind leiden darunter. Hinzu kommt, dass die Patienten ein erhöhtes Risiko haben, an Asthma, einer Nahrungsmittelallergie, einem atopischen Ekzem oder einer Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) zu erkranken. Heuschnupfen-Patienten bekommen mit einer 3,2mal höheren Wahrscheinlichkeit eine Asthmaerkrankung als nicht Betroffene.

Deshalb ist es wichtig, frühzeitig zu therapieren. Ein Kortisonspray gilt mit als wirksamstes Medikament, um gegen die Allergie und deren Symptome anzugehen. Experten sind der Ansicht, dass die kortisonhaltigen Nasensprays die Symptome im Nasenraum besser eindämmen als Antihistaminika, die eingenommen werden. Zudem sollen sie nachhaltig die Konzentration von Entzündungsmediatoren – hierzu gehört auch Histamin – vermindern. Wird das Spray frühzeitig angewandt, kann eine Ausbreitung der Entzündungsreaktion in die Nasennebenhöhlen verhindert werden. Eventuell lässt sich damit sogar der sogenannte Etagenwechsel vermeiden, also die Entstehung von Asthma vorbeugen.

Häufigster Grund, warum Kortisonsprays nur zögerlich verwendet werden, ist die Angst vor Nebenwirkungen. Da in diesem Fall das Kortison nur lokal angewandt wird, ist das Risiko der bekannten Nebenwirkungen sehr gering. Hingegen überwiegen die Vorteile. Deshalb sollten Patienten, die von ihrem Arzt ein Kortisonspray verordnet bekommen, auf seine Anwendung nicht verzichten.




Februar 2020
Oxidativer Stress
                    

Stress, Nikotin, UV-Strahlen, aber auch viele Krankheiten fördern die Entstehung Freier Radikale. Diese aggressiven Stoffe können in den Körperzellen unkontrolliert Schäden anrichten. Längst ist wissenschaftlich bewiesen: Freie Radikale beschleunigen das Altern und sind an der Entstehung chronischer Krankheiten wie Arteriosklerose oder Krebs beteiligt.

Die Belastung durch Freie Radikale, auch Oxidativer Stress genannt, ist bei jedem Menschen individuell verschieden. Das liegt an Umwelteinflüssen, der Ernährung und dem Gesundheitszustand, also dem gesamten persönlichen Lebensstil. Auch intensive sportliche Betätigung kann die Entstehung Freier Radikale fördern.

Warum stellen Freie Radikale aber überhaupt eine Bedrohung für den Körper dar? Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die körpereigene Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate und sogar die Erbsubstanz DNA angreifen und verändern können. Zum Schutz gegen diese "Angreifer" besitzt der Körper ein eigenes antioxidatives System, das die Konzentration Freier Radikale kontrolliert und Überschüsse durch "Wegfangen" beseitigt.

Ursachen für Oxydativen Stress sind: Ungesunde, fettreiche, vitaminarme Ernährung, Umweltgifte ( Autoabgase, Tabakrauch ), Alkohol und Zigaretten ( Eine Zigarette enthält 1 Billion freie Radikale! ), Strahlung ( UV-Licht und Ozon ) Stress ( Ausschüttung von Stresshormonen ) und Diabetes.

Gegenspieler der Freien Radikale sind die sogenannten Antioxidanzien. Zu ihnen zählen beispielsweise die Vitamine C und E, Vitamin B2, Lycopin aus Tomaten, sowie die Spurenelemente Zink und Selen. Sie verhindern, dass oxidativer Stress die Körperzellen schädigt. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich frischem Obst und Gemüse verbessert die Versorgung mit Antioxidanzien und trägt nachweislich dazu bei, das Risiko für vorzeitiges Altern und Zivilisationskrankheiten zu verringern.

Zusätzlich helfen Präparate aus der Apotheke mit sinnvollen Kombinationen wichtiger Mikronährstoffe ( Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme ) die Versorgung mit Antioxidanzien zu verbessern.



Januar 2020
Grippaler Infekt oder Allergie?
    

Winterzeit ist Erkältungszeit: Überall sieht man Menschen mit Husten und Schnupfen. Nicht immer steckt aber ein grippaler Infekt hinter den Beschwerden. Eine verstopfte Nase, Atembeschwerden oder Husten im Winterhalbjahr können ebenso durch eine Allergie verursacht sein.

Dabei ist das regelmäßige Auftreten gleicher Beschwerden zu bestimmten Jahreszeiten oder in bestimmten Situationen ein wichtiger Hinweis auf eine Allergie. Gerade die Allergie auf Hausstaubmilben verursacht zu Beginn der Heizperiode im Herbst Beschwerden, die leicht mit einem grippalen Infekt verwechselt werden können. Bei beiden Erkrankungen treten häufig Schnupfen, Niesen, gerötete Augen, Husten, Atembeschwerden und Abgeschlagenheit auf. Während jedoch ein grippaler Infekt häufig mit Fieber einhergeht, kommt es bei Allergien dagegen oft zu Juckreiz, beispielsweise können die Nase oder die Augen jucken,  Fieber tritt nur selten auf.

Im Zweifelsfall sollten die Betroffenen einen auf die Behandlung von Allergien spezialisierten HNO-Arzt aufsuchen. Er kann Allergien leicht mit einem Hauttest nachweisen. Außerdem finden sich bei einer Blutuntersuchung vermehrt die für Allergien typischen Immunglobulin-E (IgE) Antikörper.

Wer rechtzeitig weiß, dass seine Beschwerden nicht durch einen grippalen Infekt ausgelöst sondern allergiebedingt sind, kann sich in den meisten Fällen einer spezifischen Immuntherapie (SIT) mit standardisierten Allergen unterziehen. Je früher im Krankheitsverlauf damit begonnen wird, desto größer ist die Chance, die Allergie vollständig zu besiegen. Sie ist bereits bei Kindern ab sechs Jahren anwendbar. Mit der spezifischen Immuntherapie können Heuschnupfen und allergisches Asthma, ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, bestimmte Schimmelpilze sowie Allergien auf Insektengifte behandelt werden.

Die Therapie gewöhnt das überempfindliche Immunsystem Allergiekranker langfristig an die Allergieauslöser. Als Folge reduzieren sich langfristig die Beschwerden oder bleiben ganz aus. Zudem kann eine Immuntherapie das Risiko für die Entwicklung von Asthma erheblich senken.




Dezember 2019
Ingwer: Gewürz und Medizin


Ingwer wurde schon vor 3000 Jahren in China kultiviert und er wird sogar im Koran erwähnt, was ihn zu einer heiligen Pflanze der Muslime macht. Ingwer steckt voller Scharfstoffe. Wer auf ein Stückchen Knolle beißt, dem brennt nicht nur die Zunge, auch die Wangen röten sich, die Nase beginnt zu laufen und ein Wärmegefühl entsteht im Körper.

Ärzte und Heiler rund um den Globus setzen den Ingwer seit langer Zeit als Heilmittel gegen viele Krankheiten ein, angefangen von Beschwerden des Verdauungstraktes über Übelkeit, Erkältungen, Müdigkeit, Haar- und Hautleiden bis hin zu Schlangenbissen. In vielen Ländern gilt Ingwer auch als Aphrodisiakum.

Im 9. Jahrhundert kam das Gewürz nach Europa, wo es viele prominente Anhänger in Königs- und Fürsten-häusern fand. Auch Hildegard von Bingen behandelte mit Ingwer, warnte aber davor, zuviel von ihm zu essen.

Ingwer wird in Jamaika, Brasilien, Zentral-Afrika und Südostasien angebaut und variiert je nach Herkunft in Geschmack und Qualität. Kenner schätzen den jamaikanischen Ingwer mit seinem feinen Aroma besonders. Die schärfste Sorte kommt aus Westafrika. Sie enthält die meisten ätherischen Öle. Ingwer gehört zu den Staudengewächsen, verwendet wird sein Wurzelstock.
Ingwer wird als Gewürz immer beliebter in Mitteleuropa, wahrscheinlich auch, weil die asiatische Küche sehr in Mode gekommen ist.
Seine Wirksamkeit als Medikament ist vielfach belegt. So hilft er gegen Reisekrankheiten und Föhnbeschwerden. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er zur Behandlung der Migräne verwendet. Ingwer ist als Monopräparat erhältlich und Bestandteil einiger Kombinationsarzneimittel zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen und Reisekrankheit.

Sehr wohltuend und wärmend kann ein Teeaufguss aus Ingwer sein. Verwendet man die frische Ingwerwurzel, so übergießt man einen Esslöffel der Ingwerstücke mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt sie fünf bis acht Minuten ziehen – eine Spezialität, die in Indien, zubereitet mit bengalischem Ingwer, als „early morning tea“ gereicht wird und die ein wunderbarer Muntermacher ist.




November 2019
Kopfschmerz bei Kindern



Kopfschmerzen und Migräne bekommen nicht nur Erwachsene. Tatsächlich nimmt die Häufigkeit von Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen deutlich zu. Meist handelt es sich um den sogenannten primären Kopfschmerz, was bedeutet, dass keine andere Erkrankung der Auslöser für den Schmerz im Kopf ist. Hierzu gehören die Migräne und der Spannungskopfschmerz.

Bereits im Vorschulalter klagen etwa 20 Prozent der Kinder über Kopfschmerzen, bis zum Ende der Grundschulzeit sind die Hälfte der Schulkinder davon betroffen. Bis zum 12. Lebensjahr haben rund 90 Prozent der Kinder Erfahrung mit Kopfschmerzen gemacht, etwa 12 Prozent leiden an Migräne. Glücklicherweise dauert die Migräne bei Kindern zumeist kürzer als bei Erwachsenen, manchmal nur ein bis zwei Stunden. Die betroffenen Kinder sind lärm- und lichtempfindlich, Übelkeit und Erbrechen sind häufige Begleitsymptome. Oft schlafen die kleinen Patienten dann ein und wachen nahezu beschwerdefrei auf. Auch ist der Schmerz eher beidseitig und selten pulsierend und pochend wie bei der Erwachsenenmigräne.

Der Spannungskopfschmerz tritt sporadisch bis chronisch auf. Typisch ist ein beengender und drückender beidseitiger Kopfschmerz. Übelkeit tritt nicht auf und körperliche Aktivität verstärkt den Kopfschmerz im Gegensatz zur Migräne nicht. Treten Kopfschmerzen im Kindesalter regelmäßig oder plötzlich in ungewohnter Stärke auf, ist eine sorgfältige Untersuchung und Diagnosestellung durch einen Facharzt erforderlich. Der Arzt kann die Kopfschmerzart diagnostizieren und  durch einfache Tests andere Erkrankungen ausschließen.

Als Risikofaktoren für Kopfweh gelten Übergewicht und Bewegungsmangel, übertriebener Leistungsdruck, zu viele Genussmittel sowie Stress. Gerade bei Kindern und Jugendlichen gilt es, in der Behandlung ein gesundes Mittelmaß zwischen An- und Entspannung zu finden. Dafür bieten sich Entspannungsverfahren wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Biofeedback und Fantasiereisen bei kleineren Kindern an. Auch das Führen von Kopfschmerztagebüchern ist sinnvoll. Wird dennoch eine Akuttherapie der Kopfschmerzen notwendig, gelten Ibuprofen und Paracetamol als Mittel der Wahl bei Kindern.





Oktober 2019
Vitamin D stärkt Knochen und Psyche
  


Wenn Kinder früher den scheußlich schmeckenden Lebertran eingeflößt bekamen, war das zum Schutz vor Rachitis (Knochenerweichung). Denn Lebertran enthält ein Vitamin in großen Mengen, das für die Knochen sehr wichtig ist: Vitamin D.

Heutzutage weiß man, dass das Vitamin noch viel mehr kann als nur die Knochen zu stärken. So hat es einen Einfluss auf das Immunsystem, indem es dieses einerseits stimuliert, andererseits jedoch überschießende Immunreaktionen verhindert, etwa bei rheumatischen oder entzündlichen Erkrankungen. Vitamin D hemmt zudem das Wachstum verschiedener Tumore oder vermindert ihr Auftreten. Außerdem ist es wichtig für die Psyche. Es wird angenommen, dass die sogenannte Winterdepression mit Vitamin-D-Mangel in Zusammenhang steht. Grund für ein Abfallen des Vitamin-D-Spiegels im Winter ist das fehlende Sonnenlicht. Der Körper ist nämlich in der Lage, mit Hilfe des Sonnenlichts Vitamin D in der Haut zu bilden. Menschen, die zu Winterdepressionen neigen, sollten deshalb darauf achten, ausreichend Vitamin D mit der Nahrung aufzunehmen oder eventuell auf Ersatzpräparate aus der Apotheke zurückzugreifen.

Viel Vitamin D ist in fettreichem Fisch wie Hering, Lachs und Aal enthalten, den man dreimal pro Woche verzehren sollte. Auch tierische Leber ist reich an dem Vitamin, sollte aber aus anderen Gründen nur einmal pro Woche gegessen werden. Damit der Nährstoff nicht überdosiert wird, sollte man ohne ärztliche Anleitung maximal 1000 IE (= Internationale Einheiten) bzw. 20 Mikrogramm täglich zu sich nehmen.

Insbesondere für ältere Menschen, die sich wenig bewegen und wenig in die Sonne gehen, ist die Nahrungsmittelergänzung von Vitamin D wichtig. Bei ihnen kann damit die Gefahr von Osteoporose vermindert werden, die Knochen bleiben stabil, wodurch es zu weniger Knochenbrüchen in Folge von Stürzen kommt. Zudem scheint die Osteoporose-Prophylaxe einen positiven Nebeneffekt zu haben: die Patienten stürzen auch seltener unter der Gabe von Vitamin D, was damit zusammenhängt, dass das Vitamin das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln verbessert.

Über geeignete Vitamin-D-Produkte informieren wir Sie gerne!



September 2019
Trockenes Auge


Millionen Menschen werden von einem „Trockenen Auge“ geplagt. Die Augen brennen, jucken und sind gerötet. Die Betroffenen klagen zudem über ein Sandkorngefühl, teilweise verschwommenes Sehen und eine erhöhte Empfindlichkeit auf Licht, Kontaktlinsen und Kosmetika. Auslöser sind eine verminderte Produktion von Tränenflüssigkeit oder eine Fehlfunktion des Tränenfilms. Der Tränenfilm besteht aus drei Schichten, die ihn vor dem Verdunsten schützen. Ist aber auch nur eine Schicht nicht voll funktionsfähig, wird kein dichter Tränenfilm gebildet. So kann das Auge austrocknen und es kommt zu den oben genannten Symptomen.
Die Ursachen, die zum Krankheitsbild des Trockenen Auges führen können, sind vielfältig: Besonders die trockene Luft durch Heizungen oder Klimaanlagen, sowie Kälte und Wind gehören dazu, aber auch die Arbeit am Computer.

Generell werden mit steigendem Alter die Schleimhäute trockener und somit stellt die nachlassende Tränenproduktion einen ganz normalen Alterungsprozess dar.

Auch eine Hormonumstellung, wie sie durch die Wechseljahre bedingt ist, oder die Einnahme
bestimmter Medikamente sowie die Verwendung von „Weißmacher-Augentropfen“ tragen zur Trockenheit des Auges bei. Wer ständig Beschwerden hat, sollte diese zunächst beim Augenarzt abklären lassen Dieser kann auch den Feuchtigkeitsgehalt des Tränenfilms messen. Zur Therapie des Trockenen Auges stehen eine Reihe von hochwertigen Augenpflegeprodukten in Form von Tropfen, Gelen und Lidsprays zur Verfügung. Sie werden auch als „Künstliche Tränen“ bezeichnet und lindern beim Trockenen Auge schnell und effektiv die Beschwerden. Sie enthalten filmbildende Wirkstoffe, die gut an der Augenoberfläche haften, wie zum Beispiel Hyaluronsäure, die ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an Wasser binden kann und für einige Stunden einen stabilen Feuchtigkeitsfilm bildet.

Moderne Augentropfsysteme kommen ohne reizende Konservierungsstoffe aus und sind dennoch lange haltbar. Für einen nur gelegentlichen Bedarf bieten sich Augentropfen in Einmal-behältnissen an. Unterstützend wirken eine Befeuchtung der Raumluft, ein häufiges, absichtliches Blinzeln mit den Augenlidern bei konzentrierter Bildschirmarbeit oder beim Lesen und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.





April 2019
Die Zecken machen mobil



Die Zecke lässt aufhorchen. Allerdings nur im übertragenen Sinn. Denn die Tiere leben geräuschlos. Noch nicht einmal der Zeckenstich wird bemerkt, denn er ist schmerzlos. Erst dann, wenn man die Zecke fest- und vollgesogen am eigenen Körper entdeckt, denkt man an eventuelle Krankheitsfolgen.
Zecken sind bei niedrigen Temperaturen langsam, so richtig aktiv werden sie meist erst ab etwa acht Grad Celsius. Man sollte die Zeit bis zu den frühlingshaften Temperaturen jetzt nutzen: Denn wer frühzeitig vorsorgt, kann sich zumindest gegen die schwere, durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zuverlässig schützen. Leider wurden im vergangenen Jahr wieder 20 Prozent mehr Krankheitsfälle gemeldet als im Jahr davor. Welchen Einfluss das Klima auf Zecken und damit auf die Übertragung von Krankheiten hat, kann man noch nicht abschließend erklären. Fakt ist aber, dass solche Erkrankungen generell europaweit stark zugenommen haben.
FSME ist eine nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtige Erkrankung. Erfasst werden in der bundesdeutschen Statistik die gesicherten Fälle, die meist schwer oder mit eindeutigen Symptomen verlaufen. Die Dunkelziffer ist hoch. Unberechenbar ist auch der Verlauf einer FSME-Infektion, die von fast unbemerkt über Sommergrippe-Symptome bis hin zu schwersten Verläufen mit Lähmungen und anderen Funktionsausfällen des Nervensystems führen kann. Schlimmstenfalls behalten Patienten ein Leben lang Störungen zurück oder müssen sogar dauerhaft künstlich beatmet werden.
Einen sicheren Schutz bietet die FSME-Schutzimpfung. Dabei gilt es, die Impfung am besten noch in der kalten Jahreszeit zu beginnen. Nach dem regulären Impfschema müssen es zunächst zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen sein. Danach benötigt das Abwehrsystem weitere zwei Wochen, um den Schutz zuverlässig aufzubauen. Nicht vergessen darf man dann die dritte Impfung nach neun bis zwölf Monaten. Dann erst ist der Langzeitschutz aktiviert. Als Faustregel für die nachfolgenden Auffrischimpfungen gilt: Die erste „Erinnerung“ fürs Immunsystem ist nach drei Jahren fällig, alle weiteren nach jeweils fünf Jahren.
Die meisten FSME-Risikogebiete liegen in Baden-Württemberg, außerdem in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Seit diesem Jahr gehört auch der Ammersee dazu.  Dennoch muss erwähnt werden, dass auch in anderen Bundesländern Patienten eine FSME erworben haben. Sehr verbreitet sind „FSME-Zecken“ ebenfalls in Österreich, der Schweiz, in vielen Ländern Osteuropas und auch in Nordeuropa, zum Beispiel in Finnland und in Schweden.




März 2019
Was bedeutet Fieber?


Fieber stellt keine eigenständige Krankheit dar, sondern ist eine Reaktion des Körpers auf eine Erkrankung. Diese kann äußere Einflüsse haben, wie Bakterien oder Viren oder innere, wie Tumore. Mit der Erhöhung der Körpertemperatur unterstützt der Organismus die eigene Abwehr.

Gemessen werden kann die Körpertemperatur mit einem herkömmlichen Fieberthermometer im Mund, unter den Achseln (ungenau) oder rektal, im After (am genauesten). Mit speziellen Thermometern kann die Temperatur auch im Ohr ermittelt werden, wobei es aber leicht zu Messungenauigkeiten kommen kann. Wenig aussagekräftig ist das Fühlen an der Stirn. Wer kein Thermometer zur Hand hat, erkennt eine erhöhte Körpertemperatur bei einem Patienten am besten, wenn er die Hand auf dessen Bauch legt.

Fieber beginnt bei einer Körpertemperatur von 38 bis 38,5 Grad (rektal gemessen). Darunter spricht man von erhöhter Temperatur. Hohes Fieber liegt ab einer Temperatur von mehr als 39 Grad vor. Steigt das Fieber rasch an, nimmt es der Patient zunächst als „Frösteln“ wahr, das sich bis zum Schüttelfrost ausweiten kann.

Erst wenn die Fieberspitze erreicht ist, erweitern sich die Gefäße und der Erkrankte beginnt zu schwitzen. Aufgrund des möglichen Flüssigkeitsverlustes ist es erforderlich, dass der fiebrige Patient ausreichend trinkt.

Heutzutage ist es oft üblich, das Fieber mit Medikamenten wie Paracetamol zu senken. Dies ist nicht unbedingt notwendig und sinnvoll. Für das Immunsystem ist es wichtig, Infektionskrankheiten, die mit Fieber einhergehen, zu überwinden. Das Abwehrsystem lernt aus diesen Infektionen und wird dadurch gestärkt. Fieber unter 39 Grad Celsius sollte daher möglichst nicht medikamentös gesenkt werden, wenn es etwa als Begleiterscheinung einer Erkältung auftritt. Über 39 Grad ist die Behandlung sinnvoll, wobei auch an Wadenwickel oder homöopathische Globuli gedacht werden kann. Hält das Fieber mehrere Tage an, sollte der Arzt über die weitere Behandlung entscheiden. Fiebernde Säuglinge sollten immer ärztlich untersucht und behandelt werden.  



Januar-Februar 2019
Wenn die Welt sich dreht


Sind es Herzrhythmusstörungen oder die Medikamente? Ist das Gleichgewichtsorgan gestört oder schwankt der Blutdruck? Die Auslöser für Schwindelanfälle sind äußerst vielfältig, und auch die Art der auftretenden Schwindelprobleme variiert.

Schwindel ist nach Kopfschmerzen das zweithäufigste Gesundheitsproblem. Bei dem einen Patienten scheint sich die Welt im Kreis zu drehen, ein anderer hat das Gefühl, der Boden schwanke unter seinen Füßen, bei anderen wieder tritt das Gefühl zu sinken oder zu schweben auf und schließlich gibt es noch das Gefühl des Taumelns.

Bei so vielen möglichen Ursachen ist der Arzt auf die Mitarbeit des Patienten angewiesen, um den Grund der Krankheit zu ermitteln – und damit auch die richtige Behandlungsmöglichkeit zu finden.
Schwindel entsteht immer dann, wenn das Orientierungssystem des Körpers gestört ist. An diesem System sind die Augen, der Gleichgewichtssinn und die so genannte Tiefenwahrnehmung beteiligt.

Der Gleichgewichtssinn wird im Wesentlichen durch ein bogenförmiges Gebilde im Ohr bestimmt: dem so genannten Vestibularapparat.
Er enthält eine Flüssigkeit und Sinneszellen, die Veränderungen der Lage von Kopf und Körper erfassen und diese Signale an das Gehirn weiterleiten.
Die Tiefenwahrnehmung als dritter Faktor erfasst durch Rezeptoren im Inneren des Körpers Informationen über die Muskelanspannungen oder die Gelenkstellungen. Dies hilft dem Gehirn, festzustellen, in welcher Lage sich bestimmte Körperteile befinden – ob wir zum Beispiel sitzen oder Schlittschuh laufen.

Werden nun von den einzelnen Bestandteilen des Orientierungssystems widersprüchliche Informationen übermittelt, kann Schwindel auftreten. Durch Depression, Angststörung       oder Phobien ausgelöste Schwindelerkrankungen sind in 30 bis 50 Prozent aller Fälle anzunehmen.
Es können auch körperliche Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen, Unterzuckerung bei Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen Auslöser sein. Und nicht zuletzt können Medikamente, wie sie etwa gegen Übelkeit, Bluthochdruck, Muskelverkrampfungen oder Depressionen verabreicht werden, diesen verursachen.
Die Behandlung richtet sich stets nach der Ursache. Bei bestimmten Schwindelerkrankungen kann ein Schwindeltraining helfen.








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