Letzte Aktualisierung am: 27.12.2017





























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Artikel zu aktuellen Gesundheitsthemen von
Dr. Eberhard Römhild:




Januar 2018
Wenn die Welt sich dreht


Sind es Herzrhythmusstörungen oder die Medikamente? Ist das Gleichgewichtsorgan gestört oder schwankt der Blutdruck? Die Auslöser für Schwindelanfälle sind äußerst vielfältig, und auch die Art der auftretenden Schwindelprobleme variiert.

Schwindel ist nach Kopfschmerzen das zweithäufigste Gesundheitsproblem. Bei dem einen Patienten scheint sich die Welt im Kreis zu drehen, ein anderer hat das Gefühl, der Boden schwanke unter seinen Füßen, bei anderen wieder tritt das Gefühl zu sinken oder zu schweben auf und schließlich gibt es noch das Gefühl des Taumelns.

Bei so vielen möglichen Ursachen ist der Arzt auf die Mitarbeit des Patienten angewiesen, um den Grund der Krankheit zu ermitteln – und damit auch die richtige Behandlungsmöglichkeit zu finden.
Schwindel entsteht immer dann, wenn das Orientierungssystem des Körpers gestört ist. An diesem System sind die Augen, der Gleichgewichtssinn und die so genannte Tiefenwahrnehmung beteiligt.

Der Gleichgewichtssinn wird im Wesentlichen durch ein bogenförmiges Gebilde im Ohr bestimmt: dem so genannten Vestibularapparat.
Er enthält eine Flüssigkeit und Sinneszellen, die Veränderungen der Lage von Kopf und Körper erfassen und diese Signale an das Gehirn weiterleiten.
Die Tiefenwahrnehmung als dritter Faktor erfasst durch Rezeptoren im Inneren des Körpers Informationen über die Muskelanspannungen oder die Gelenkstellungen. Dies hilft dem Gehirn, festzustellen, in welcher Lage sich bestimmte Körperteile befinden – ob wir zum Beispiel sitzen oder Schlittschuh laufen.

Werden nun von den einzelnen Bestandteilen des Orientierungssystems widersprüchliche Informationen übermittelt, kann Schwindel auftreten. Durch Depression, Angststörung       oder Phobien ausgelöste Schwindelerkrankungen sind in 30 bis 50 Prozent aller Fälle anzunehmen.
Es können auch körperliche Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen, Unterzuckerung bei Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen Auslöser sein. Und nicht zuletzt können Medikamente, wie sie etwa gegen Übelkeit, Bluthochdruck, Muskelverkrampfungen oder Depressionen verabreicht werden, diesen verursachen.
Die Behandlung richtet sich stets nach der Ursache. Bei bestimmten Schwindelerkrankungen kann ein Schwindeltraining helfen.




November - Derember 2017
Die vermeidbare Arthrose


Jeder weiss, wie unangenehm es sein kann, wenn durch falsche Belastung oder Überanstrengung Muskeln und Gelenke schmerzen. Die Beeinträchtigung hält meist nur wenige Tage an, beeinflusst die Lebensqualität jedoch erheblich.

Wenn die Belastung der Gelenke, beispielsweise durch Übergewicht, auf Dauer größer ist als ihre Belastbarkeit, kann es zur sogenannten Arthrose kommen. Dieser chronische Gelenkverschleiß bedeutet, dass sich der schützende Gelenkknorpel nach und nach abnützt. Verschlimmert wird die Situation, wenn angeborene Fehlstellungen wie X- oder O-Beine, oder auch Fehlhaltungen, zusätzlich das Gelenk falsch belasten. Es entsteht eine schmerzhafte Entzündung der Innenhaut des Gelenkes, durch die jede Bewegung zur Qual wird.
Geschädigt werden kann der Gelenkknorpel auch durch übermäßige sportliche Aktivität, die Hauptursache jedoch ist Bewegungsmangel.

Unsere Gelenke sind so konstruiert, dass sie uns die Bewegung nicht nur ermöglichen, sondern auch selbst dringend benötigen. Der glatte, elastische und druckfeste Gelenkknorpel wird über die Gelenkflüssigkeit mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, Stoffwechsel-Schlacken werden über diese abtransportiert. Die Gelenkflüssigkeit wird jedoch nur produziert, wenn das entsprechende Gelenk ausreichend bewegt wird. Ohne Gelenkflüssigkeit sterben die Knorpelzellen ab. Es kommt zu Entzündungen und Verschleiß.
Eine Arthrose kann jeden treffen. Um die Funktionsfähigkeit der Gelenke in jedem Alter beizubehalten, helfen Bewegung, gezielte Gymnastik und Gelenk-schonende Sportarten wie Schwimmen und Radfahren.

Zur Behandlung der Arthrose werden schmerzlindernde Medikamente gegeben und physikalische Behandlung mit Wärme, Mikrowellen oder Reizstrom zur Aktivierung des Lymphsystems eingesetzt.

Als erstaunlich wirkungsvoll erwiesen hat sich ein Medikament aus den beiden körpereigenen Wirkstoffen Glucosamin und Chondroitin. Glucosamin bewirkt den Aufbau von knorpelspezifischen Eiweißstoffen, die den Faser- und Bindegewebsknorpel weich, feucht und flexibel halten. Chondroitin versorgt den Knorpel mit Flüssigkeit und Nährstoffen. In einer wirksamen Therapie muss das Präparat über mehrere Monate genommen werden - und natürlich muss der Bewegungsmangel behoben werden!




Oktober 2017
Indischer Flohsamen


Abführmittel haben häufig Nebenwirkungen, die vom Ausschwemmen der körpereigenen Mineralien (Elektrolyte) über Gewöhnung bis hin zur Abhängigkeit reichen. Diese Sorge braucht man bei der Einnahme von Indischen Flohsamenschalen nicht zu haben. Das natürliche Abführmittel, das ein enormes Quellvermögen hat, ist für eine Langzeittherapie gut geeignet. In klinischen Studien wurden keine besonderen Nebenwirkungen festgestellt.

Gewonnen wird das Produkt aus den Samenschalen der Pflanze Plantago ovata, einem Wegerichgewächs.Die in den Schalen enthaltenen Ballaststoffe binden Flüssigkeit und quellen dadurch. Somit erhöhen sie das Volumen des Stuhls und erweichen diesen. Aufgrund der Volumenzunahme entsteht ein Dehnungsreiz auf die Darmwand, der die Peristaltik des Darms anregt und die Entleerung fördert.

Die Fähigkeit, große Mengen Flüssigkeit zu binden und in eine viskose Masse umzuwandeln, macht auch den Einsatz bei Durchfallerkrankungen sinnvoll. Es kommt dadurch zu einem festeren Stuhl und einer Normalisierung der Entleerungen.

Doch die Indischen Flohsamen können noch mehr: Untersuchungen haben gezeigt, dass sie bei einer regelmäßigen Einnahme in der Lage sind, sowohl den Cholesterinspiegel als auch den Blutzuckerspiegel zu senken. Zudem helfen die Samenschalen bei Reizdarmsyndrom und Colitis,
für die wiederkehrende Unterleibsschmerzen mit Blähungen, Durchfall oder Verstopfung symptomatisch sind.                            
                    
Die Beschwerden bessern sich unter Anwendung der Indischen Flohsamens signifikant. Ein weiterer Pluspunkt des pflanzlichen Mittels ist ein Sättigungseffekt, den man sich zur Unterstützung der Gewichtskontrolle zu Nutze machen kann. Aufgrund der Quellwirkung wird das Hungergefühl gesenkt.

Damit der Flohsamen richtig wirken kann, ist es nötig, reichlich zu trinken. Flohsamen bekommt man ungemahlen und als Pulver. Die Einnahme als Pulver ist einfacher, da man dieses zwei- bis dreimal täglich in einem Glas Wasser aufgelöst trinken kann.  Über die richtige Einnahme informieren wir Sie in der Apotheke.




September 2017
Kopfschmerz bei Kindern


Kopfschmerzen und Migräne bekommen nicht nur Erwachsene. Tatsächlich nimmt die Häufigkeit von Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen deutlich zu. Meist handelt es sich um den sogenannten primären Kopfschmerz, was bedeutet, dass keine andere Erkrankung der Auslöser für den Schmerz im Kopf ist. Hierzu gehören die Migräne und der Spannungskopfschmerz.

Bereits im Vorschulalter klagen etwa 20 Prozent der Kinder über Kopfschmerzen, bis zum Ende der Grundschulzeit sind die Hälfte der Schulkinder davon betroffen. Bis zum 12. Lebensjahr haben rund 90 Prozent der Kinder Erfahrung mit Kopfschmerzen gemacht, etwa 12 Prozent leiden an Migräne. Glücklicherweise dauert die Migräne bei Kindern zumeist kürzer als bei Erwachsenen, manchmal nur ein bis zwei Stunden. Die betroffenen Kinder sind lärm- und lichtempfindlich, Übelkeit und Erbrechen sind häufige Begleitsymptome. Oft schlafen die kleinen Patienten dann ein und wachen nahezu beschwerdefrei auf. Auch ist der Schmerz eher beidseitig und selten pulsierend und pochend wie bei der Erwachsenenmigräne.

Der Spannungskopfschmerz tritt sporadisch bis chronisch auf. Typisch ist ein beengender und drückender beidseitiger Kopfschmerz. Übelkeit tritt nicht auf und körperliche Aktivität verstärkt den Kopfschmerz im Gegensatz zur Migräne nicht. Treten Kopfschmerzen im Kindesalter regelmäßig oder plötzlich in ungewohnter Stärke auf, ist eine sorgfältige Untersuchung und Diagnosestellung durch einen Facharzt erforderlich.

Der Arzt kann die Kopfschmerzart diagnostizieren und  durch einfache Tests andere Erkrankungen ausschließen.
Als Risikofaktoren für Kopfweh gelten Übergewicht und Bewegungsmangel, übertriebener Leistungsdruck, zu viele Genussmittel sowie Stress. Gerade bei Kindern und Jugendlichen gilt es, in der Behandlung ein gesundes Mittelmaß zwischen An- und Entspannung zu finden. Dafür bieten sich Entspannungsverfahren wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Biofeedback und Fantasiereisen bei kleineren Kindern an. Auch das Führen von Kopfschmerztagebüchern ist sinnvoll. Wird dennoch eine Akuttherapie der Kopfschmerzen notwendig, gelten Ibuprofen und Paracetamol als Mittel der Wahl bei Kindern.




Juli - August 2017
Vorsicht Sonne !


Sorgfältiger Sonnenschutz ist wichtig geworden, weil durch die schwindende Ozonschicht die Intensität der Sonneneinstrahlung und der UV-Strahlen in den vergangenen Jahren immer größer wurde. Eine hohe UV-Belastung führt langfristig zu akuten und chronischen Lichtschäden der Haut und zu Hauttumoren.

Das Schönheitsideal der gebräunten Haut, das veränderte Freizeitverhalten und Sonnenurlaube rund ums Jahr sind die Hauptgründe für den Anstieg von Hautkrebserkrankungen in den letzten Jahrzehnten. Dabei sind Schäden durch UV-Strahlung ganz einfach zu vermeiden, wenn die wichtigsten Regeln beim Umgang mit der Sonne beachtet werden. Die Kernbotschaft dabei ist: Sonnenbrand vermeiden!

Viele Menschen bekommen einen Sonnenbrand, weil sie Sonnenschutz bei einigen Gelegenheiten unnötig finden, etwa auf Balkon oder Terrasse, im Garten-Café um die Ecke, beim Mittagsspaziergang, beim Treffen mit Freunden zum Grillen oder bei Spiel und Sport im Freien. Sensibilisieren Sie daher Ihr Gefühl dafür, wie lange Sie sich täglich ungeschützt der Sonne aussetzen!

Wer sich vor der Sonne schützen will, muss beachten, dass bestimmte Körperstellen besonderen Schutz brauchen. Diese sogenannten "Sonnen-Terrassen" bieten die größte Angriffsfläche. Dazu gehören die unbehaarte Kopfhaut, der Nasenrücken, die empfindlichen Augenpartien, Wangen, Lippen, Schultern, Rücken, Dekolleté, Fußrücken sowie die Ohren.

Halten Sie diese Bereiche möglichst bedeckt oder verwenden Sie eine Sonnencreme mit besonders hohem Lichtschutzfaktor.
Es ist einfach wichtig, daran zu denken, dass mit  jedem Sonnenbrand das Risiko steigt, einen Hautkrebs zu bekommen. Lassen Sie sich beraten, welche Sonnencreme für Ihren Hauttyp geeignet ist, und wie lange Sie damit ungefährdet in der Sonne bleiben können. Wir sagen Ihnen auch, wie Sie sich vor freien Radikalen durch die Einnahme von Antioxydantien
schützen können, und wie Sie die Haut nach dem Sonnenbad pflegen.




Juni 2017
Eis, Arnika und Beinwell    


Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen und Blutergüsse werden durch stumpfe Verletzungen hervorgerufen. Als erste Maßnahme direkt nach der Verletzung wird zunächst die „PECH“-Regel empfohlen: Pause, Eis, Kompression und Hochlagern.
Eis oder Kühlpacks sollten aber nicht direkt auf die nackte Haut gelegt, sondern besser in ein Handtuch oder einen Waschlappen eingewickelt werden.
In der Naturheilkunde greift man bei stumpfen Verletzungen aller Art häufig zu Arnika. Arnika-Essenz kann in
Verdünnung als Umschlag auf die betroffenen Stellen aufgebracht werden.
Zusätzlich kann  Arnika in homöopathischen Dosen eingenommen werden. Die Arnikablüten wirken entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd.
Auch die Wurzeln oder die Blätter vom Beinwell können bei allen stumpfen Verletzungen zur Anwendung kommen. Klinische Studien bestätigen die gute Wirksamkeit sowie Verträglichkeit. Zu empfehlen ist jedoch nur eine äußerliche Anwendung, da die Heilpflanze als leberschädigend gilt.
Bei Blutergüssen gibt es drei weitere pflanzliche Wirkstoffe, die Beschwerden lindern: Kampfer, Johannis-kraut-öl und Rosskastaniensamen. Letztere sind als Salben oder Gele in der Apotheke erhältlich. Sie sollten mehrmals täglich dünn aufgetragen und einmassiert werden. Eine Kombination mit Arnikablüten oder Rosmarinöl kann die Wirkung noch verstärken.
Eine feucht-heiße Kompresse aus Heublumen eignet sich zur Behandlung von Prellungen und Quetschungen. Sie kann als Fertigarznei gekauft werden. Nachdem sie über Wasserdampf erhitzt wurde, lässt man sie wieder etwas abkühlen. Sie wird auf die betroffene Stelle gegeben und mit einem Leinentuch fixiert. Darüber wird ein Wolltuch gewickelt.

Über die besten Verwendungsmöglichkeiten der pflanzlichen Wirkstoffe lassen Sie sich in der Apotheke beraten!



Mai 2017
Krampfadern


Sport macht Spaß und ist gesund. Und wer sich viel bewegt, beugt damit auch Venenerkrankungen vor. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie leidet jeder zweite Bundesbürger unter leichten Veränderungen des Venensystems, 15 Prozent unter ausgeprägten Krampfadern. Bei Frauen treten die unschönen Schlängelungen der Beinvenen häufiger auf als bei Männern.

Die Veranlagung für schwache Venen ist meist vererbt. Schwangerschaften und ein zunehmendes Alter erhöhen das Risiko für Venenerkrankungen. Andere Risikofaktoren, wie Übergewicht und Bewegungsmangel, sind dagegen vermeidbar. Langes Sitzen mit übergeschlagenen Beinen ist genauso Gift für die Venen wie endloses Stehen. Hohe Absätze, zu enge Schuhe und enge Kleidung behindern die Durchblutung und tragen dazu bei, dass sich die Beine abends schwer anfühlen.

Wer sich viel bewegt, insbesondere die Bein- und Wadenmuskulatur, beugt Venenerkrankungen vor. Vor allem Schwimmen, Wandern, Walken, Radfahren und Skilanglauf sind gut für die Venen. Wer im Job den ganzen Tag viel sitzt oder steht, sollte ab und zu wenigstens die Zehen bewegen oder mit den Fußgelenken kreisen. Sinnvoll ist es, öfter mal vom Schreibtisch aufzustehen und mit den Füßen zu wippen oder auf der Stelle zu gehen. Treppensteigen ist besser, als den Aufzug zu benutzen.

Wann immer es geht, sollte man die Beine hochlegen – auch nachts, zum Beispiel mit einem Keilkissen am Fußende. Auch zuviel Wärme setzt die Venen unter Druck. Deshalb ist es ratsam, die pralle Sonne zu meiden und nicht zu lange in der Sauna zu schwitzen. Es tut den Venen gut, wenn man die Beine morgens kalt abduscht, von den Füßen aufwärts zu den Oberschenkeln oder sie zumindest mit einem kalten Waschlappen abwäscht und nicht abtrocknet.

In der Schwangerschaft ist es besonders wichtig, Venenerkrankungen vorzubeugen, etwa durch viel Bewegung. Sinnvoll kann es sein, medizinische Kompressionsstrümpfe zu tragen, um die Venen zu entlasten. Wer bereits Krampfadern hat, dem kann das regelmäßige Tragen solcher Strümpfe sehr gut helfen, die Beschwerden zu lindern.



März - April 2017
Trockenes Auge


Millionen Menschen werden von einem
„Trockenen Auge“ geplagt. Die Augen
brennen, jucken und sind gerötet. Die
Betroffenen klagen zudem über ein Sandkorn-
gefühl, teilweise verschwommenes Sehen
und eine erhöhte Empfindlichkeit auf Licht,
Kontaktlinsen und Kosmetika.
Auslöser sind eine verminderte Produktion
von Tränenflüssigkeit oder eine Fehlfunktion
des Tränenfilms. Der Tränenfilm besteht aus
drei Schichten, die ihn vor dem Verdunsten
schützen. Ist aber auch nur eine Schicht nicht
voll funktionsfähig, wird kein dichter Tränen-
film gebildet. So kann das Auge austrocknen
und es kommt zu den oben genannten
Symptomen.
Die Ursachen, die zum Krankheitsbild des
Trockenen Auges führen können, sind
vielfältig: Besonders die trockene Luft durch
Heizungen oder Klimaanlagen, sowie Kälte
und Wind gehören dazu, aber auch die Arbeit
am Computer.

Generell werden mit steigendem Alter
die Schleimhäute trockener und somit stellt
die nachlassende Tränenproduktion einen
ganz normalen Alterungsprozess dar.

Auch eine Hormonumstellung, wie sie durch
die Wechseljahre bedingt ist, oder die Einnahme
bestimmter Medikamente sowie die Verwendung
von „Weißmacher-Augentropfen“ tragen
zur Trockenheit des Auges bei.
Wer ständig Beschwerden hat, sollte diese
zunächst beim Augenarzt abklären lassen.
Dieser kann auch den Feuchtigkeitsgehalt
des Tränenfilms messen. Zur Therapie des
Trockenen Auges stehen eine Reihe von
hochwertigen Augenpflegeprodukten in Form
von Tropfen, Gelen und Lidsprays zur
Verfügung. Sie werden auch als „Künstliche
Tränen“ bezeichnet und lindern beim
Trockenen Auge schnell und effektiv die
Beschwerden. Sie enthalten filmbildende
Wirkstoffe, die gut an der Augenoberfläche
haften, wie zum Beispiel Hyaluronsäure, die
ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an
Wasser binden kann und für einige
Stunden einen stabilen Feuchtigkeitsfilm bildet.

Moderne Augentropfsysteme kommen ohne
reizende Konservierungsstoffe aus und sind
dennoch lange haltbar. Für einen nur gelegent-
lichen Bedarf bieten sich Augentropfen in
Einmalbehältnissen an. Unterstützend wirken
eine Befeuchtung der Raumluft, ein häufiges,
absichtliches Blinzeln mit den Augenlidern
bei konzentrierter Bildschirmarbeit oder beim
Lesen und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.




Februar 2017
Reiseapotheke


Und wenn der Platz im Koffer noch so knapp ist – eine Reiseapotheke gehört in jedem Fall hinein. Neben der Grundausstattung bestimmen persönliche Bedürfnisse, Reiseziel und  -dauer sowie die Art der Reise ihren Inhalt.

Alle Medikamente sollten in der Originalverpackung mit Beipackzettel stecken und vor der Reise ist das Verfalldatum zu überprüfen. Reisen Kinder mit, dann müssen kindergeeignete Medikamente eingepackt werden.

Die Grundausstattung einer Reiseapotheke umfasst zunächst die individuell benötigten Dauer-Medikamente, wie etwa Insulin oder Blutdrucksenker, oder die Anti-Baby-Pille. Dann Mittel gegen Fieber, Schmerzen und Entzündungen, gegen Durchfall, Verstopfung, Erbrechen und Übelkeit, Produkte zur Behandlung von Insektenstichen und Sonnenbrand, ein kühlendes Gel gegen Prellungen und Verstauchungen, Schnupfenspray, Hustenlöser sowie eventuell Tabletten gegen Reiseübelkeit. Nicht fehlen dürfen ein Fieberthermometer, Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial wie Pflaster, Kompressen, Mull- und elastische Binden sowie Pinzette und Schere.

Aber auch Impfungen gehören zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen für eine Reise. Bagatellverletzungen, vor allem kleinere Wunden sind auf Reisen nicht selten. Ob ein rostiger Nagel, in den man tritt, oder Hautabschürfungen, die verschmutzt sind, es besteht immer die Gefahr einer Tetanus-Infektion. Ein gültiger Tetanus-Impfschutz erspart die Suche nach einem Arzt im fremden Land!

Besondere Infektionsrisiken bestehen vor allem in südlichen Ländern beim Essen und Trinken. Auch wenn das Menü der mediterranen Küche noch so gut schmeckt, wenn es nicht unter den notwendigen hygienischen Bedingungen zubereitet wurde, besteht die Gefahr der Infektion, vor allem mit dem Hepatitis A-Virus. Eine rechtzeitige Impfung vor der Reise erspart auch hier eine unnötige Erkrankung.

Und nicht zuletzt sollten Sie den Sonnenschutz nicht vernachlässigen.
Egal ob in den Bergen, im Flachland oder am Meer: Die Hälfte der UV-Tagesdosis entfallen auf die Mittagszeit zwischen 11 und 13 Uhr. Benutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, das mehrmals täglich aufgetragen werden sollte.
Nutzen Sie unser Angebot zu einer kurzen, individuellen und auf Ihr Reiseziel abgestimmten Beratung, bei der wir Sie auch über vorbeugende Impfungen informieren!




Januar 2017
Schlafprobleme


Schlafentzug wird als Foltermittel eingesetzt und genau daran sieht man, wie sehr Menschen darunter leiden, nicht schlafen zu können.
Wer heutzutage Probleme hat, einzuschlafen, durchzuschlafen oder wer morgens zu früh aufwacht, ohne wirklich ausgeschlafen zu sein, ist spätestens nach ein paar Tagen gereizt, erschöpft und kann sich nicht mehr konzentrieren. Kopfschmerzen und Magenprobleme stellen sich ein. Der Schlaflose fühlt sich krank, ist häufiger als andere beim Arzt und öfter krankgeschrieben.
Der Wunsch zu schlafen ist so groß, dass Betroffene sich selbst unter Druck setzen, nachts immer wieder auf die Uhr schauen und versuchen, sich zum Schlafen zu "zwingen". Doch in der Regel hilft das nichts. Deshalb raten Experten, nach 20 Minuten, in denen man keinen Schlaf gefunden hat, wieder aufzustehen.

Manch einem hilft es, ein paar Minuten zu lesen und leise bei gedämpftem Licht Musik zu hören. Ein wunderbares Einschlafmittel ist für andere das leise Gemurmel eines Hörbuches. Wieder andere schaffen es mit einer Entspannungs-CD und progressiver Muskelentspannung oder einem abendlichen Bad und einem Glas warmer Milch.
Pflanzliche Mittel wie Melisse, Baldrian, Hopfen und Passionsblume können das Einschlafen erleichtern. Sie haben kein Abhängigkeitspotential. Lassen sich die Schlafstörungen damit nicht beheben, sollte besser ein Arzt aufgesucht werden. Möglicherweise steckt eine psychische Belastung dahinter, beispielsweise durch Stress oder durch Beziehungsprobleme.
Wichtig ist es auch, für ein angenehmes Schlafklima zu sorgen. Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein (ca. 16 Grad Celsius), die Matratze bequem, der Raum abgedunkelt und vor Lärm geschützt.
Vermeiden sollte man schwere, fettige Speisen am Abend, reichlich Alkohol und Kaffee. Empfehlenswert ist es, einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzuhalten, also abends immer um die gleiche Zeit ins Bett zu gehen und morgens zur gleichen Zeit aufzustehen. Die Dauer des Schlafes muss keine acht Stunden betragen. Es gibt Menschen, die weniger Schlaf benötigen und bereits nach fünf bis sechs Stunden ausgeschlafen sind.



November 2016
Ab 50 mangelt es oft an Vitamin B
        

Ein Mangel an B-Vitaminen und besonders an  B12 kann Symptome wie Konzentrationsstörungen und depressive Stimmungsveränderungen hervorrufen. Negativ beeinflusst wird die Struktur des Zentralen Nervensystems. Auf den Schleimhäuten, beispielsweise im Mund entstehen verstärkt Entzündungen.

Bei gleichzeitigem Mangel an Folsäure können sogar Demenzerkrankungen begünstigt werden, wie die gefürchtete Alzheimer Krankheit, die den allmählichen Gedächtnisverlust bedeutet.
Betroffen sind von einem Vitaminmangel schätzungsweise etwa die Hälfte aller Menschen über 50. Ursache dieses Defizits ist eine Unterversorgung, die daher resultiert, dass ältere Menschen sich oftmals sehr einseitig ernähren.

Auch Medikamente können die Aufnahme der B-Vitamine im Körper behindern, beispielsweise die Protonenpumpenhemmer, die die Produktion der Magensäure reduzieren, oder Antibiotika und Sulfonamide, sowie Mittel, die gegen Diabetes eingenommen werden und den Wirkstoff Metformin enthalten. Auch bestimmte Formen von Magenschleimhautentzündungen, die bei Senioren relativ häufig auftreten, können für eine schlechtere Aufnahme der B-Vitamine im Magen-Darm-Trakt verantwortlich sein.

All diese Faktoren halten Ernährungswissenschaftler für so gravierend, dass sie empfehlen, den Vitamin-B-Spiegel von Zeit zu Zeit überprüfen zu lassen und bei einem festgestellten Mangel die Vitamine in ausreichender Menge zuzuführen. Es gibt sogar Überlegungen, Menschen ab 50 grundsätzlich vorbeugend zur Einnahme von Vitamin B12 oder B-Komplex-Präparaten zu raten. Entsprechende Produkte mit ausreichend hoher Dosierung empfiehlt Ihre Apotheke. Eine gesunde, vitaminreiche Kost ist natürlich darüber hinaus außerordentlich wichtig. Vitamin B12 ist in allen tierischen Lebensmitteln enthalten, besonders in Fleisch aber auch im Fisch, Muscheln, Eiern, Milch und Milchprodukten.







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