Letzte Aktualisierung am: 21.09.2020





























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Artikel zu aktuellen Gesundheitsthemen:

September 2020

Immun mit System
So polieren Sie Ihr Schutzschild gegen Infekte


Ein gutes Immunsystem ist die Basis für das persönliche Wohlergehen – der Schutzschild für die Infekte des Alltags, die Bedrohungen durch Bakterien und Viren. Experten raten dazu, die körpereigene Abwehr zu stärken, anstatt hinterher die Symptome zu bekämpfen.

Gut aufgestellt
Ist unser Immunsystem gut aufgestellt, wehrt es weitestgehend unbemerkt unseren Körper, registriert Eindringlinge und bekämpft Viren und Bakterien. Vitamine, Mineralstoffe und Bewegung sorgen für eine leistungsstarke Verteidigungslinie und bringen die Abwehrzellen und Botenstoffe auf Spur. In Kombination dazu sollte eine Ernährungsweise gewählt werden, die Darm und Darmflora guttut und ausreichend Ruhe gehalten werden, um das Stresshormon Cortisol abzubauen.

Vitamine sind wichtig
13 verschiedene Vitamine gibt es – sie sind für viele unterschiedliche Prozesse unseres Stoffwechsels sehr wichtig. Sie alle eint, dass sie vom Körper nicht selbst hergestellt und deshalb zugeführt werden müssen. Die Vitamine C und E aktivieren das Immunsystem und können, wenn sie ausreichend im Körper vorhanden sind, die Anfälligkeit für Infekte reduzieren. Sie helfen auch beim Abbau sogenannter freier Radikale, die in den Zellen als Abfallprodukte entstehen und befördern die innere Entschlackung. Auf eine ausgewogene Aufnahme und eine abwechslungsreiche Ernährung sollte geachtet werden, da sich die Vitamine untereinander in ihrer Funktion ergänzen: Gerne beraten Sie dazu die Expertinnen und Experten Ihrer Guten Tag Apotheke.

Futter für Fresszellen
Auch Mineralstoffe und Spurenelemente leisten einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren unseres Immunsystems. Eisen unterstützt beispielsweise die sogenannten Fresszellen des Immunsystems dabei, Fremdstoffe und Krankheitserreger zu bekämpfen. Ein Eisenmangel erhöht das Risiko für Infekte. Auch Zink aktiviert die Fresszellen und kurbelt die Produktion von Antikörpern an: Ist zu wenig Zink im Körper, heilen Wunden nicht so schnell und die weniger aktive Immunabwehr sorgt dafür, dass ein Infekt länger andauert als gewöhnlich. Mit Selen werden bestimmte Enzyme im Körper unterstützt, die für den Abbau von freien Radikalen notwendig sind.

Ruhephasen sind wichtig
Ruhe bewahren – das gilt im Gefahrenfall und hilft auch dem Immunsystem. Denn Dauerstress schadet der körpereignen Verteidigung. Die innere Ruhe und das persönliche Wohlbefinden profitieren nicht nur von regelmäßigem Sport und ausreichend Schlaf, sondern auch von Entspannungsmethoden wie Yoga-Übungen, autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung. Musik schenkt ebenfalls Entspannung: Wer täglich mindestens eine Viertelstunde seinen Lieblingssongs lauscht oder selbst musiziert, produziert Studien zufolge vermehrt Glückshormone, während der Stresshormonpegel fällt.

Mehr zum Thema
Eine Erkältung, Grippe oder auch ein Magen-Darm-Infekt lassen sich zwar nicht immer verhindern. Mit einer fitten Körperabwehr verlaufen Infektionen jedoch häufig weniger heftig. Bei allen Gesundheitsfragen beraten Sie die Experten aus Ihrer Römhild Apotheke gerne.



August 2020

Sommer, Sonne, Hitze – genießen ohne Reue

Sie sorgt für gute Laune, Vitamin D und lockt uns nach draußen: die Sonne. Die meisten Menschen genießen das warme Sommerwetter. Wird es allerdings zu heiß, kann man sich unwohl fühlen. Die deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) erklärt, welche Belastung dem Körper bei Hitze droht und wie Sie sich richtig verhalten, um auch im Hochsommer fit zu bleiben.

Unser Kühlsystem braucht unsere Hilfe
Steigen die Temperaturen, hilft der Körper sich zunächst selbst: Die Blutgefäße der Haut erweitern sich und führen so mehr Wärme nach außen ab. Dann beginnt man zu schwitzen. „Dieses eingebaute Kühlsystem hat aber Grenzen und muss unbedingt bei seiner Arbeit unterstützt werden“, erklärt Prof. Dr. Hans-Jörg Busch, ärztlicher Leiter des Notfallzentrums am Universitätsklinikum Freiburg und Schatzmeister der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN). Denn die vermehrte Durchblutung der Haut belastet den Kreislauf, mit dem Schweiß gehen Flüssigkeit und Mineralstoffe verloren. Das sollte man mit einer doppelten täglichen Trinkmenge (rund drei Litern) ausgleichen. Ideale Durstlöscher sind Wasser, Saftschorlen oder Tee, Suppen und isotonische Getränke ersetzen verlorenes Salz und Mineralstoffe.

Worauf Sie besser verzichten
„Schweres Essen, Alkohol, eisgekühlte Getränke und rasche Temperaturwechsel stellen eine zusätzliche Belastung für den Kreislauf dar“, sagt Busch. Kalte Duschen und ein plötzlicher Sprung ins kühle Wasser können den Kreislauf belasten. „Eine langsame Abkühlung, bei der zunächst nur Arme und Beine ins Wasser getaucht werden, ist wesentlich schonender“, so der Experte. Auch der umgekehrte Temperatursprung sollte nicht zu rasch erfolgen: Wer Haus oder Auto per Klimaanlage zu stark herunterkühlt, den nimmt die plötzliche Hitze beim Aussteigen doppelt mit. Daher sollte die Zieltemperatur der Klimaanlage maximal sechs Grad unter der Außentemperatur liegen. Für zusätzlichen Kühl-Genuss kann man sich ein feuchtes Tuch oder ein Kühlpäckchen (aus der Apotheke) in den Nacken legen.

Nicht nur ältere Menschen sind betroffen
Neben Menschen im hohen Alter und kleinen Kindern kommen auch Schwangere und chronisch Kranke bei der Temperaturregulation schnell an ihre körperlichen Wohlfühl-Grenzen. Wichtig zu wissen: Die Kreislaufbelastung durch Extremtemperaturen gilt für Menschen jeden Alters, wie die DGIIN betont. Für alle gilt: Gehen Sie extremer Hitze so gut wie möglich aus dem Weg. „Versuchen Sie auf jeden Fall, die Mittagssonne zwischen 11 und 16 Uhr zu vermeiden“, rät Busch. Auch Kinder sollten in der Zeit der größten Hitze besser im kühleren Haus spielen.

Auf Symptome achten
Symptome wie Kopfschmerzen, Benommenheit, Erbrechen, Atemnot und Krämpfe müssen als eventuelle Anzeichen eines lebensgefährlichen Hitzschlags ernst genommen werden. Bei diesen Beschwerden verständigen Sie am besten sofort ein Arzt.

Fünf Regeln bei Hitze
1. Viel trinken: Normalerweise sollten Sie mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit täglich zu sich nehmen. Bei Hitze am besten das Doppelte, also drei bis sogar vier Liter am Tag.
2. Leichte Mahlzeiten: Fettes, schwer verdauliches Essen liegt schwer im Magen und belastet den Kreislauf. Salat, Gemüse, Obst und Suppen eignen sich für heiße Tage besser.
3. Langsam abkühlen: Auch wenn der Sprung ins kalte Schwimmbecken verlockend erscheint – der abrupte Temperaturwechsel setzt den Kreislauf einer extremen, manchmal sogar gefährlichen Belastung aus. Besser langsam abkühlen.
4. Mittagszeit ist Schonzeit: Beim Sport oder anderen schweißtreibenden Tätigkeiten sollten Sie es bei großer Hitze deutlich lockerer angehen lassen und möglichst in kühleren Morgen- oder Abendstunden trainieren.
5. Sonnenschutz nicht vergessen: Neben Hitze birgt auch die UV-Strahlung Gefahren. Vor allem mittags leichte, helle Kleidung und einen Sonnenhut tragen und die Haut mit Sonnenschutz eincremen.

Mehr zum Thema
Den gesamten Artikel mit allen Tipps lesen Sie in der Juli-2020-Ausgabe von MEIN TAG®, dem Magazin exklusiv und kostenlos aus Ihrer Römhild Apotheke.



Artikel zu aktuellen Gesundheitsthemen von
Dr. Eberhard Römhild:


Juli 2020
Die Zecken machen mobil

Die Zecke lässt aufhorchen. Allerdings nur im übertragenen Sinn. Denn die Tiere leben geräuschlos. Noch nicht einmal der Zeckenstich wird bemerkt, denn er ist schmerzlos. Erst dann, wenn man die Zecke fest- und vollgesogen am eigenen Körper entdeckt, denkt man an eventuelle Krankheitsfolgen.

Zecken sind bei niedrigen Temperaturen langsam, so richtig aktiv werden sie meist erst ab etwa acht Grad Celsius. Man sollte die Zeit bis zu den frühlingshaften Temperaturen jetzt nutzen: Denn wer frühzeitig vorsorgt, kann sich zumindest gegen die schwere, durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zuverlässig schützen. Leider wurden im vergangenen Jahr wieder 20 Prozent mehr Krankheitsfälle gemeldet als im Jahr davor. Welchen Einfluss das Klima auf Zecken und damit auf die Übertragung von Krankheiten hat, kann man noch nicht abschließend erklären. Fakt ist aber, dass solche Erkrankungen generell europaweit stark zugenommen haben.

FSME ist eine nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtige Erkrankung. Erfasst werden in der bundesdeutschen Statistik die gesicherten Fälle, die meist schwer oder mit eindeutigen Symptomen verlaufen. Die Dunkelziffer ist hoch. Unberechenbar ist auch der Verlauf einer FSME-Infektion, die von fast unbemerkt über Sommergrippe-Symptome bis hin zu schwersten Verläufen mit Lähmungen und anderen Funktionsausfällen des Nervensystems führen kann. Schlimmstenfalls behalten Patienten ein Leben lang Störungen zurück oder müssen sogar dauerhaft künstlich beatmet werden.

Einen sicheren Schutz bietet die FSME-Schutzimpfung. Dabei gilt es, die Impfung am besten noch in der kalten Jahreszeit zu beginnen. Nach dem regulären Impfschema müssen es zunächst zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen sein. Danach benötigt das Abwehrsystem weitere zwei Wochen, um den Schutz zuverlässig aufzubauen. Nicht vergessen darf man dann die dritte Impfung nach neun bis zwölf Monaten. Dann erst ist der Langzeitschutz aktiviert. Als Faustregel für die nachfolgenden Auffrischimpfungen gilt: Die erste „Erinnerung“ fürs Immunsystem ist nach drei Jahren fällig, alle weiteren nach jeweils fünf Jahren.

Die meisten FSME-Risikogebiete liegen in Baden-Württemberg, außerdem in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Seit letztem Jahr gehört auch der Ammersee dazu.  Dennoch muss erwähnt werden, dass auch in anderen Bundesländern Patienten eine FSME erworben haben. Sehr verbreitet sind „FSME-Zecken“ ebenfalls in Österreich, der Schweiz, in vielen Ländern Osteuropas und auch in Nordeuropa, zum Beispiel in Finnland und in Schweden.



Juni 2020
Ab 50 mangelt es oft an Vitamin B
        
Ein Mangel an B-Vitaminen und besonders an  B12 kann Symptome wie Konzentrationsstörungen und depressive Stimmungsveränderungen hervorrufen. Negativ beeinflusst wird die Struktur des Zentralen Nervensystems. Auf den Schleimhäuten, beispielsweise im Mund entstehen verstärkt Entzündungen.

Bei gleichzeitigem Mangel an Folsäure können sogar Demenzerkrankungen begünstigt werden, wie die gefürchtete Alzheimer Krankheit, die den allmählichen Gedächtnisverlust bedeutet.
Betroffen sind von einem Vitaminmangel schätzungsweise etwa die Hälfte aller Menschen über 50. Ursache dieses Defizits ist eine Unterversorgung, die daher resultiert, dass ältere Menschen sich oftmals sehr einseitig ernähren.

Auch Medikamente können die Aufnahme der B-Vitamine im Körper behindern, beispielsweise die Protonenpumpenhemmer, die die Produktion der Magensäure reduzieren, oder Antibiotika und Sulfonamide, sowie Mittel, die gegen Diabetes eingenommen werden und den Wirkstoff Metformin enthalten. Auch bestimmte Formen von Magenschleimhautentzündungen, die bei Senioren relativ häufig auftreten, können für eine schlechtere Aufnahme der B-Vitamine im Magen-Darm-Trakt verantwortlich sein.

All diese Faktoren halten Ernährungswissenschaftler für so gravierend, dass sie empfehlen, den Vitamin-B-Spiegel von Zeit zu Zeit überprüfen zu lassen und bei einem festgestellten Mangel die Vitamine in ausreichender Menge zuzuführen. Es gibt sogar Überlegungen, Menschen ab 50 grundsätzlich vorbeugend zur Einnahme von Vitamin B12 oder B-Komplex-Präparaten zu raten. Entsprechende Produkte mit ausreichend hoher Dosierung empfiehlt Ihre Apotheke. Eine gesunde, vitaminreiche Kost ist natürlich darüber hinaus außerordentlich wichtig. Vitamin B12 ist in allen tierischen Lebensmitteln enthalten, besonders in Fleisch aber auch im Fisch, Muscheln, Eiern, Milch und Milchprodukten.



Mai 2020
Cellulite

Sie lassen sich in Kompressionsbandagen wickeln, bestellen mit Chemikalien getränkte Wirkstoff-Strumpfhosen oder kaufen sich für mehrere hundert Euro dubiose Rollgeräte. Einziges Ziel: die lästige Orangenhaut an Schenkeln und Po zu glätten. 90 bis 100 Millionen Euro jährlich geben deutsche Frauen für Salben, Tinkturen und Cremes gegen Cellulite aus. Aber es hilft alles nichts, jedenfalls nicht auf Dauer.
Cellulite ist eine typisch weibliche Erscheinung, weil Frauen einen anderen Hautaufbau aufweisen als Männer. Bei Frauen sind die Stränge des Bindegewebes in der Haut feiner, aber auch grobmaschiger geknüpft als bei Männern. Das hat die Natur so eingerichtet, um die bei einer Schwangerschaft erforderliche Dehnung des Gewebes zu ermöglichen. Durch diese groben Maschen des Bindegewebes können sich bei Frauen auch die Fettzellen nach außen durchwölben und kleine Kuppen bilden. Verstärkt wird dieser Prozess durch die Fähigkeit weiblicher Fettzellen, sich bis zum Zehnfachen ihres Volumens aufzublähen. Dies führt dazu, dass auch Wasser in die betroffenen Hautpartien eingelagert wird.
Übergewicht und zu fettreiche Ernährung sind demzufolge Hauptursache der Cellulite im Bereich der Hüften und Schenkel. Bewegungsmangel, Stress, Rauchen verschärfen das Problem noch zusätzlich. Hinzu kommt, dass Cellulite bis zu einem gewissen Grad vererbbar ist.
Doch schon einfache Massagen der betroffenen Hautpartien mit einem Massagehandschuh leisten den gleichen Dienst wie teure Roller oder Salben: Alle diese Mittel und Maßnahmen fördern die Durchblutung, die Sauerstoffaufnahme und den Abtransport von Stoffwechselprodukten, die ins Bindegewebe eingelagert wurden. Wer Cellulite wirksam begegnen will, muss die eigentlichen Ursachen, Übergewicht und Bewegungsmangel, konsequent bekämpfen.
Aus diesem Grund ist Sport die wichtigste Therapie bei Cellulite. Er steigert die Durchblutung und hilft das Fett abzubauen. Gute Fatburning-Programme können dabei helfen. Auch Krafttraining ist ein guter Fettkiller. Durch Sport wird die Muskulatur in den Problemzonen gekräftigt, die Haut gestrafft, die Sauerstoffversorgung verbessert. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr – bevorzugt Mineralwasser – hilft ebenfalls, überflüssige Stoffwechselprodukte auszuschwemmen und verleiht der Haut Straffheit.



April 2020
Vorsicht Sonne !


Sorgfältiger Sonnenschutz ist wichtig geworden, weil durch die schwindende Ozonschicht die Intensität der Sonneneinstrahlung und der UV-Strahlen in den vergangenen Jahren immer größer wurde. Eine hohe UV-Belastung führt langfristig zu akuten und chronischen Lichtschäden der Haut und zu Hauttumoren.

Das Schönheitsideal der gebräunten Haut, das veränderte Freizeitverhalten und Sonnenurlaube rund ums Jahr sind die Hauptgründe für den Anstieg von Hautkrebserkrankungen in den letzten Jahrzehnten. Dabei sind Schäden durch UV-Strahlung ganz einfach zu vermeiden, wenn die wichtigsten Regeln beim Umgang mit der Sonne beachtet werden. Die Kernbotschaft dabei ist: Sonnenbrand vermeiden!

Viele Menschen bekommen einen Sonnenbrand, weil sie Sonnenschutz bei einigen Gelegenheiten unnötig finden, etwa auf Balkon oder Terrasse, im Garten-Café um die Ecke, beim Mittagsspaziergang, beim Treffen mit Freunden zum Grillen oder bei Spiel und Sport im Freien. Sensibilisieren Sie daher Ihr Gefühl dafür, wie lange Sie sich täglich ungeschützt der Sonne aussetzen!

Wer sich vor der Sonne zu schützen will, muss beachten, dass bestimmte Körperstellen besonderen Schutz brauchen. Diese sogenannten "Sonnen-Terrassen" bieten die größte Angriffsfläche. Dazu gehören die unbehaarte Kopfhaut, der Nasenrücken, die empfindlichen Augenpartien, Wangen, Lippen, Schultern, Rücken, Dekolleté, Fußrücken sowie die Ohren.

Halten Sie diese Bereiche möglichst bedeckt oder verwenden Sie eine Sonnencreme mit besonders hohem Lichtschutzfaktor.
Es ist einfach wichtig, daran zu denken, dass mit  jedem Sonnenbrand das Risiko steigt, einen Hautkrebs zu bekommen. Lassen Sie sich beraten, welche Sonnencreme für Ihren Hauttyp geeignet ist, und wie lange Sie damit ungefährdet in der Sonne bleiben können. Wir sagen Ihnen auch, wie Sie sich vor freien Radikalen durch die Einnahme von Antioxydantien schützen können, und wie Sie die Haut nach dem Sonnenbad pflegen.




März 2020
Keine Angst vor Kortison-Nasenspray !


Die Leidenszeit für Pollenallergiker ist bereits in vollem Gange. Niesen, Juckreiz in Nase und Augen sowie Fließschnupfen machen vielen Erwachsenen und Kindern zu schaffen. Dadurch wird die  Lebensqualität stark beeinträchtigt, denn die Allergie hat Auswirkungen auf den Schlaf und die Aktivitäten im Alltag.

Jeder vierte bis fünfte Erwachsene ist mittlerweile von Heuschnupfen betroffen, auch etwa jeder dritte bis sechste Teenager und jedes fünfte bis zehnte Kleinkind leiden darunter. Hinzu kommt, dass die Patienten ein erhöhtes Risiko haben, an Asthma, einer Nahrungsmittelallergie, einem atopischen Ekzem oder einer Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) zu erkranken. Heuschnupfen-Patienten bekommen mit einer 3,2mal höheren Wahrscheinlichkeit eine Asthmaerkrankung als nicht Betroffene.

Deshalb ist es wichtig, frühzeitig zu therapieren. Ein Kortisonspray gilt mit als wirksamstes Medikament, um gegen die Allergie und deren Symptome anzugehen. Experten sind der Ansicht, dass die kortisonhaltigen Nasensprays die Symptome im Nasenraum besser eindämmen als Antihistaminika, die eingenommen werden. Zudem sollen sie nachhaltig die Konzentration von Entzündungsmediatoren – hierzu gehört auch Histamin – vermindern. Wird das Spray frühzeitig angewandt, kann eine Ausbreitung der Entzündungsreaktion in die Nasennebenhöhlen verhindert werden. Eventuell lässt sich damit sogar der sogenannte Etagenwechsel vermeiden, also die Entstehung von Asthma vorbeugen.

Häufigster Grund, warum Kortisonsprays nur zögerlich verwendet werden, ist die Angst vor Nebenwirkungen. Da in diesem Fall das Kortison nur lokal angewandt wird, ist das Risiko der bekannten Nebenwirkungen sehr gering. Hingegen überwiegen die Vorteile. Deshalb sollten Patienten, die von ihrem Arzt ein Kortisonspray verordnet bekommen, auf seine Anwendung nicht verzichten.




Februar 2020
Oxidativer Stress
                    

Stress, Nikotin, UV-Strahlen, aber auch viele Krankheiten fördern die Entstehung Freier Radikale. Diese aggressiven Stoffe können in den Körperzellen unkontrolliert Schäden anrichten. Längst ist wissenschaftlich bewiesen: Freie Radikale beschleunigen das Altern und sind an der Entstehung chronischer Krankheiten wie Arteriosklerose oder Krebs beteiligt.

Die Belastung durch Freie Radikale, auch Oxidativer Stress genannt, ist bei jedem Menschen individuell verschieden. Das liegt an Umwelteinflüssen, der Ernährung und dem Gesundheitszustand, also dem gesamten persönlichen Lebensstil. Auch intensive sportliche Betätigung kann die Entstehung Freier Radikale fördern.

Warum stellen Freie Radikale aber überhaupt eine Bedrohung für den Körper dar? Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die körpereigene Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate und sogar die Erbsubstanz DNA angreifen und verändern können. Zum Schutz gegen diese "Angreifer" besitzt der Körper ein eigenes antioxidatives System, das die Konzentration Freier Radikale kontrolliert und Überschüsse durch "Wegfangen" beseitigt.

Ursachen für Oxydativen Stress sind: Ungesunde, fettreiche, vitaminarme Ernährung, Umweltgifte ( Autoabgase, Tabakrauch ), Alkohol und Zigaretten ( Eine Zigarette enthält 1 Billion freie Radikale! ), Strahlung ( UV-Licht und Ozon ) Stress ( Ausschüttung von Stresshormonen ) und Diabetes.

Gegenspieler der Freien Radikale sind die sogenannten Antioxidanzien. Zu ihnen zählen beispielsweise die Vitamine C und E, Vitamin B2, Lycopin aus Tomaten, sowie die Spurenelemente Zink und Selen. Sie verhindern, dass oxidativer Stress die Körperzellen schädigt. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich frischem Obst und Gemüse verbessert die Versorgung mit Antioxidanzien und trägt nachweislich dazu bei, das Risiko für vorzeitiges Altern und Zivilisationskrankheiten zu verringern.

Zusätzlich helfen Präparate aus der Apotheke mit sinnvollen Kombinationen wichtiger Mikronährstoffe ( Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme ) die Versorgung mit Antioxidanzien zu verbessern.



Januar 2020
Grippaler Infekt oder Allergie?
    

Winterzeit ist Erkältungszeit: Überall sieht man Menschen mit Husten und Schnupfen. Nicht immer steckt aber ein grippaler Infekt hinter den Beschwerden. Eine verstopfte Nase, Atembeschwerden oder Husten im Winterhalbjahr können ebenso durch eine Allergie verursacht sein.

Dabei ist das regelmäßige Auftreten gleicher Beschwerden zu bestimmten Jahreszeiten oder in bestimmten Situationen ein wichtiger Hinweis auf eine Allergie. Gerade die Allergie auf Hausstaubmilben verursacht zu Beginn der Heizperiode im Herbst Beschwerden, die leicht mit einem grippalen Infekt verwechselt werden können. Bei beiden Erkrankungen treten häufig Schnupfen, Niesen, gerötete Augen, Husten, Atembeschwerden und Abgeschlagenheit auf. Während jedoch ein grippaler Infekt häufig mit Fieber einhergeht, kommt es bei Allergien dagegen oft zu Juckreiz, beispielsweise können die Nase oder die Augen jucken,  Fieber tritt nur selten auf.

Im Zweifelsfall sollten die Betroffenen einen auf die Behandlung von Allergien spezialisierten HNO-Arzt aufsuchen. Er kann Allergien leicht mit einem Hauttest nachweisen. Außerdem finden sich bei einer Blutuntersuchung vermehrt die für Allergien typischen Immunglobulin-E (IgE) Antikörper.

Wer rechtzeitig weiß, dass seine Beschwerden nicht durch einen grippalen Infekt ausgelöst sondern allergiebedingt sind, kann sich in den meisten Fällen einer spezifischen Immuntherapie (SIT) mit standardisierten Allergen unterziehen. Je früher im Krankheitsverlauf damit begonnen wird, desto größer ist die Chance, die Allergie vollständig zu besiegen. Sie ist bereits bei Kindern ab sechs Jahren anwendbar. Mit der spezifischen Immuntherapie können Heuschnupfen und allergisches Asthma, ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, bestimmte Schimmelpilze sowie Allergien auf Insektengifte behandelt werden.

Die Therapie gewöhnt das überempfindliche Immunsystem Allergiekranker langfristig an die Allergieauslöser. Als Folge reduzieren sich langfristig die Beschwerden oder bleiben ganz aus. Zudem kann eine Immuntherapie das Risiko für die Entwicklung von Asthma erheblich senken.








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